Montag, 7. November 2016

Urheberrechtsveletzung

Ich möchte euch warnen, besser drauf zu achten, wie ich es tat.

Ich hab mir nicht viel dabei gedacht, als ich am Samstag meine Herbstimpressionen zeigte und ein Gedicht drunter poste ( mit Copyright-Vermerk) welches mir sehr gefiel und was gut zu meinen Fotos passte. ich hatte es auf einer anderen Seite im Internet entdeckt.

Gestern wurde ich von der Verfasserin angeschrieben und es wurde mir einen Klage angedroht, das ich nicht zahle. Sie gab ferner an, was ich zu dem Gedicht noch beischreiben müsste (Z.B. Hinweis  auf ihr Buch  aus dem ichs abgeschrieben habe). Auch wies sie mich drauf hin, dass ihr hätte nachfragen müssen und sie dann vielleicht genehmigt hätte, das ich ihr Gedicht zu meinen Bildern posten darf.

Ko ich habe es weder aus ihtren Buch, noch habe ich nachgefragt - mein Fehler

Ich hab mit sowas nun gar nicht gerechnet und vor lauter Schreck habe ich das Gedicht  dann gestern abend gelich entfernt.

Das Verwarnungsgeld  (200 €) werde ich wohl zahlen müssen, denn ich habe keine Lust auf einen Prozess, dessen Kosten dann zusätzlich zu meinen Lasten gehen.

Ich bin lernfähig - ich werde keine Gedichte mehr posten, die ich im Internet finde

Kommentare:

  1. Für solche Fälle gibt es kein "Verwarnungsgeld" entweder du musst eine Unterlassungserklärung unterschreiben und dazu eine Geldbetrag zahlen oder es wird ein geldwerter Vorteil berechnet, der aber nach 2-3 Tagen keine 200€ betragen kann.
    Ohne Rechtsschutzversicherung solltest du dich bei der örtlichen Verbraucherzentrale erst einmal informieren.

    Gelegentlich habe ich Samstag schon mal zu den ZiBs dazu geschrieben, dass der Verfasser noch keine 70 Jahre tot ist oder das es klagewütige Erben wie bei Kästner gibt...aber den meisten Bloggern war es egal, deshalb schreibe ich schon länger nichts mehr.

    Drücke dir die Daumen, dass sich alles gut regeln lässt.

    Liebe Montagsgrüße
    Arti

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    1. die 200€ sind ein Vorschlag von der Verfasserin. nach liste für Urheberrechtsverletzungen müsste ich wohl mindestens 245 € zahlen, für das was auf blogspot gepostet ist, gleichzeitig ist es aber auch auf Google, weil meinen Konten verknüpft sind, also wahrscheinlich nochmal was zahlen . ich denke ich werde auf die 200 € eingehen, um mich nicht noch mehr Kosten einzuhandeln

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    2. Hast du denn von einer offiziellen Seite Einsicht in diese angebliche Liste für Urheberrechtsverletzungen genommen. Wenn es sie wirklich gibt, muss sie von einer Behörde/Amt ja veröffentlich worden sein.


      LG Arti

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    3. es wird auf<< Tarif des Deutschen Journalistenverbandes ein Anspruch auf Pauschalhonorar bei Text bis 1.000 Zeichen in Höhe von 245,00 Euro>> verwiesen. Die Sache ist die, wenn ich auf ihren Vorschlag nicht eingehe, reicht sie das an einen Anwalt weiter.
      So gesehen sind mir die Hände gebunden, sie hat sich kopiert was wie online war. ich werd in den sauren Apfel beissen und zahlen

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    4. Die Frau muss ja täglich Suchmaschinen einsetzen um innerhalb von zwei Tagen auf deine Seite aufmerksam zu werden. Die Drohung mit dem Anwalt und Honorarkosten für Journalisten (sie hat ja keine Leistung für dich erbracht, deshalb können es allerhöchstens Nutzungsrechte aber keine Auftragshonorare sein) sehen in der Summe nach Geldgier aus und sie hat es wohl darauf abgesehen, dass Leute ihr Gedicht nutzen.
      Für mich sieht es nach Erpressung aus. Vielleicht ist sie ja bereits bei der Verbraucherzentrale oder Polizei bekannt für ihre Abzocke.

      Liebe Grüße
      Arti

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  2. Oh je liebe Gabi,

    da kann einen schon das bloggen vergehen. Ich hatte auch schon mal ein Zitat geschrieben, und der Verfasser noch keine 70 Jahre tot. Arti hat gut aufgepasst und es mir geschrieben. Ich hatte aber das Glück, das ich keine solche böse Überraschung erlebt habe. Nun passe ich halt auf das Alter auf.
    Hoffe es geht noch gut für dich aus.

    Mal lieb dich Umärmel und dir alles Gute wünsche
    Paula

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  3. Hallo Gaby,

    danke für dein Posting...bisher ging ich auch meist sehr unbedarft damit um...aber durch die Erfahrung, die du gerade gemacht hast, werde auch ich sämtliche Gedichte/Zitate von Verfassern, die noch keine 70 Jahre verstorben sind, von meinem Blog löschen.Ich werde nun auch auf das Alter aufpassen!
    Ich habe dein Posting, mal verlinkt, damit auch andere die Möglichkeit haben, es zu lesen, wenn es dir recht ist?!

    Liebe Grüße Klaudia

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    1. ja, Klaudia, das ist in Ordnung - die meisten wissen viel zu wenig darüber. So hilft meiner Erfahrung vielleicht andere davor zu schützen.

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  4. Hallo liebe Gabi,
    Urheberrecht ist eine ganz heikle Angelegenheit.
    Ich passe auch immer auf das der Verfasser schon mind. 70Jahre tod ist.
    Nova hat ja auch schon öfter diesen Hinweis auf ihrem Post veröffentlicht.
    Als ich vor zwei Jahren mit dem Bloggen anfing hatte mir Christa den Hinweis gegeben, dann hatte ich mich mit einem Bekannten (der ist Rechtsanwalt) unterhalten. Seit dem passe ich auf, denn das kann, wie bei Dir, mächtig in die Hose gehen.

    Ich schicke mal Deinen Link an Nova, vielleicht kann sie für den Samstag mal wieder einen Hinweis für die anderen Blogger schreiben.

    Hoffe für Dich das da nicht noch mehr kommt.

    Trotzdem wünsche ich Dir eine schöne Woche...
    Liebe Grüße
    Biggi

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  5. Oh weia, das ist heftig :-( Ich habe es ja bei mir in der Verlinkung (wie es geht/Teilnahme) auch stehen und habe auch schon einige Male Personen diesbezüglich darauf hingewiesen, oft auch auf Hinweis von Arti. Wurde dann auch immer geändert weil das wirklich eine Strafe ist die niemand braucht. Habe es jetzt bei mir auch nochmal zum nächsten Samstag mit druntergeschrieben, auch den Grund wegen Verletzung sowie Geldstrafe, ohne deinen Blog zu nennen. Schade dass du keine Kenntnis davon hattest bzw. mir es nicht klar gewesen ist, ansonsten hätte ich dich gewarnt.

    Drücke auch die Daumen dass du es gut regeln kannst und nicht noch einen "Schwanz" hinter sich ziehen wird.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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  6. Man muss echt aufpassen, was man postet, liebe Gabi, das betrifft sogar auch oft Fotomotive.
    Selbst, wenn die Person von Zitaten, Gedichten etc. schon 70 Jahre verstorben ist, muss man immer noch recherchieren, ob man diese dann verwenden kann und darf.
    Wie Arti schon schrieb, es gibt in der Tat Erben, die es nicht erlauben. Dann hat man das gleiche Problem.

    Ich habe es bisher immer so gehandhabt, dass, wenn ich nicht sicher war, die entsprechenden Personen angeschrieben hatte. Bekam ich die Erlaubnis, habe ich mir diese fein säuberlich gespeichert, damit mir im Nachhinein nicht doch noch jemand an den Wagen fahren kann und schreibe dann auch auf dem Blog, wer die Erlaubnis erteilte.

    Wie es nun rechtlich in deinem Fall hier aussieht, weiß ich nicht, ob der Betrag wirklich berechtigt ist.
    Kannst du denn nicht noch einmal Kontakt aufnehmen mit der besagten Dame, damit sie vielleicht doch noch Gnade vor Recht ergehen lässt.

    Auf jeden Fall drücke ich dir die Daumen, dass die Sache doch irgendwie glimpflich ausgehen wird.

    Jetzt drücke ich dich einfach mal und wünsche dir trotz all diesem Übel eine schöne neue Woche
    Christa

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  7. Nachdem ich schon öfter von solchen Problemen gelesen habe, habe ich für mich entschieden, generell keine fremden Texte mehr zu verwenden. Ich verlinke nur zu Wikipedia, um zusätzlich Informationen weiter zu geben. In der Nähszene bin ich nicht ganz so rigoros, da hier in der Regel Links zu Schnittmustern häufig verwendet werden. Ich denke auch, dass die Hersteller von Schnittmustern froh sind, wenn ihre Schnitte weiter verbreitet werden.
    Grüßle Bellana

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  8. Liebe Gabi,
    das ist wirklich ärgerlich. Ich staune wie schnell doch das Gedicht bei dir gefunden wurde. Vielleicht kannst du ja doch noch einmal der Autorin schreiben das du alles entfernt hast und ihr alles erklären. Ich drücke dir die Daumen das sich alles regeln lässt.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. Das habe ich gestern schon versucht, aber die Dame droht nur mit Anwalt und Klage, wenn ich auf ihre Forderungen nicht eingehe.

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    2. Hallo Gabi,
      das ist ja schon Erpressung. Ok, Du hast ein Fehler gemacht, aber Du hast ihn sofort korrigiert. Ich sehe das wie Arti, ich würde mich trotzdem bei der Verbraucherzentrale oder Polizei erkundigen bevor ich Geld bezahle.

      Liebe Grüße
      Biggi

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  9. Liebe Gabi,
    oh, das tut mir leid für dich. Das Verhalten dieser Dame kann ich nicht ganz nachvollziehen. Scheint mir ein wenig kleinkariert zu sein. Hoffe es geht gut aus für dich.
    Ganz liebe Grüße,
    Christine

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  10. GELD ist der Motor...schade für dich gabi
    einen LG vom katerchen der einen Tröster schickt

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  11. Dass die Autorin nicht Gesprächsbereitschaft zeigt, sondern gleich mit Klage droht, tut mir leid für dich, liebe Gabi. Der Ratschlag, dich vor dem Bezahlen zu erkundigen, ob das überhaupt rechtens ist, scheint mir wirklich empfehlenswert.
    Alles Gute und ganz herzlich, do

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