Freitag, 21. September 2018

Roadrunners große Reise - Tag 16

Tag 16
Hüfingen - Lauterecken
Etappe  368 km
Abends wurde es noch richtig kalt – so konnten wir auch die Gasheizung ausprobieren.
Morgens früh war tatsächlich so ganz eben etwas Raureif auf dem Spiegel – was für ein Temperatursturz.
erst mal mit Dina spielen

Im Laufe des Vormittags wurde es dann aber wieder wärmer.
Wir führen nach Freudenstadt, von dort aus die Schwarzwaldhochstrasse.

Die hatte ich von früher aber anders in Erinnerung, damals war man durch schnuckelige kleine Städte, an typischen Schwarzwaldhäusern und an einem schönen Freilichtmuseum vorbei gefahren.
Dort wäre ich gerne spazieren gegangen….. aber wir hatten anscheinend die falsche Route gewählt.
Von Baden-Baden aus
fuhren wir
Richtung Karlsruhe und waren plötzlich und ohne dass es vorher irgendwie angekündigt wurde, in der Umweltzone. 
Wir haben dann versucht so schnell wie möglich um ein paar Ecken rum wieder aus der Umweltzone rauszukommen.
Wer Autobahn fährt, erfährt das an der Ausfahrt, wer wie wir Landstrasse bevorzugt,
der hat Pech und ist auf einmal drin, ohne die Möglichkeit zum wenden zu haben
–  irgendwie auch nicht richtig durchdacht –
und in 4 Jahren darf unser „Stinker“ eh überall rein. Sinn und Zweck des Ganzen ist und bleibt mir ein Rätsel.


Weiter ging es Richtung Worms, Mannheim – Parkplätze waren an der Bundestrasse/Schnellstrasse auf der wir gelandet waren, kaum zu finden.
Und so waren wir schon in der Heidelberger Ecke, als wir endlich mal anhalten konnten um das Etappenziel für den heutigen Tag rauszusuchen,
 denn eigentlich wollten wir ja in der Schwarzwälder Ecke übernachtet haben – aber wir waren da erstaunlich schnell durch gewesen.
Wir fuhren dann weiter Richtung Kaiserslautern in den Pfälzerwald
bis in die Nähe von Idar Oberstein - Genauer nach Lauterecken .
Dann mit einem mal in den Höhen von der Pfalz fing der Motor an zu ruckeln - Schieflage und nicht mehr viel im Tank.
Von da an hieß es Daumendrücken, dass wir noch bis zur nächsten Tankstelle kommen. Denn schon lange hatten wir keine mehr gesehen.
Darüber vergaß ich ganz das fotografieren.
Dann endlich als es auf den Stellplatz in Lauterecken zuging sahen wir schon von oben gleich 2 Tankstellen.
Glück gehabt.
Irgendwie war das ein Tag wo nichts so war wie wir es gerne gehabt hätten - ich gebe zu ich war schon etwas enttäuscht,
denn von dieser Strecke hatte ich mir viel, viel mehr erhofft.
Der Stellplatz ist soweit OK, machte einen gepflegten Eindruck. Aber leider war der Automat kaputt und einen Toilettenschlüssel bekommt nur,
wer sich zu bestimmten Zeiten im Lokal anmeldet – diese Zeiten waren vormittags, aber wir sind ja erst gegen 16:30 da gewesen.
Somit werden wir uns mit Strom ( 2 x 1 € reicht für die Nacht) und der Campingtoilette begnügen müssen
Später dann doch noch angemeldet, Kosten 8 €
Für den Toilettenschlüssel hätten wir 20€ Pfand hinterlegen müssen und ihn dann am nächsten Tag frühestens um 9-10 abgeben können.
Außerdem hätte jedes benutzen 3 € gekostet – wir haben drauf verzichtet.
Ach ja, mittlerweile quietschen die Trommelbremsen beim Auto.


Donnerstag, 20. September 2018

Roadrunners große Reise - Tag 15

Tag 15
Lindau - Schaffhausen - Hüfingen
Etappe 182 Km
Es ist mächtig abgekühlt.
Nach dem Frühstück sind wir zur nächsten Etappe gestartet.
Es sollte zum Rheinfall nach Schaffhausen gehen.
Auf dem Weg dorthin haben wir bei Friedrichshafen schnell noch fürs Wochenende Lebensmittel eingekauft und getankt.
Ich der Schweiz hieß es dann aufpassen und nicht auf die Autobahn kommen, da wir keine Vignette hatten.
Aber es war alles gut ausgeschildert und wir fanden den Parkplatz auf Anhieb.
Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass es ziemlich teuer dort ist und man keinen Strom hat, so dass es besser ist, nach der Besichtigung,
zum Übernachten,  wieder rein nach Deutschland zu fahren.
Genau so haben wir das dann auch gemacht.
Etwas mehr wie eine Stunde waren wir bei ab und zu leichtem Nieselregen am Rheinfall spazieren.
Schatzi gönnte sich ein Eis (3 Kugeln ) und  mir sind wohl als ich den Preis erfuhr etwas die Gesichtszüge entglitten 12,30 € = Schweizer Preise für Touristen  L ???? Aber es soll nach seiner Aussage  sehr lecker gewesen sein.

Zurück  am Parkautomaten mussten wir 7 SFr  bezahlen. Tja, klein hatte ich gerade nichts mehr, also steckte ich 20 € in den Automaten.
Es stand ja dran, dass man auch mit € Zahlen kann. Was nicht erwähnt wurde, war, dass 13 SFr als Wechselgeld raus kam.
Was machen, mir Schweizer Münzgeld???
Also sind wir bei der Fahrt Richtung Freiburg erst mal ran an einen Supermarkt und haben das Kleingeld für ein bisschen Brot und 4 Tafeln Schokolade ausgegeben.


Wir sind dann noch weiter bis nach Hüfingen gefahren, um dort auf einem Stellplatz zu Übernachten.
 
Am frühen Abend sind wir noch ein bisschen durch den kleinen Ort spaziert.
Kosten 8 € für den Stellplatz und 1,20 € für ca 12-14 Std Strom.

Mittwoch, 19. September 2018

A:N:N:A: - Traktor mit Kettenantrieb


Diesen " Raupen-Traktor" entdeckte ich als wir die Po.Ebene durchfuhren.







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noch mehr nicht alltägliches findet ihr bei 
 Arti

Roadrunners große Reise - Tag 13 &14

Tag 13 + 14
Ammersee - Lindau

Etappe  176
Eine ganz entspannte Etappe durchs Allgäu Richtung Bodensee.
Alles nach dem Motto: von nun an heißt es Zeit vertrödeln – die ursprüngliche Route haben wir verlassen.
Noch mehr wie eine Woche Urlaub – wir waren zu schnell und werden uns nun kürzere Etappenziele vornehmen.
der erste Blick auf den Bodensee
Campingpark Lindau am See – früher Camping Lindau Zech genannt.

Vor mehr wie 20 Jahren war ich einige Male da – noch mit Wohnwagen und mit meinem verstorbenem Mann und den Kindern.
Kosten: alles in allem für 2 Nächte 90 €
Abends zog „Wetter“ vom See her auf…..
wir waren schnell noch mal baden– ich wegen fehlender Badeschuhe mit Gummistiefeln J
( wie gut dass die Knipse im Wohnmobil geblieben war)
Dina folgte uns brav und schwamm, war aber froh, als sie wieder an Land war…… dann fing es auch bald an zu gewittern.
Zwischen den Schauern war wir im Strandhaus (dem Restaurant auf dem Campingplatz) – wir haben sehr lecker gegessen.

Die Nacht war regnerisch und auch beim Morgenspaziergang wurden wir unfreiwillig nass .
Tagsüber hat es immer wieder mal geregnet. Ich habe mit Dina einen langen Spaziergang gemacht,
Am  Jachthafen entlang auf die Spitze, die in den See rein ragt (den Jachthafen gab es noch gar nicht als ich das letzte mal da war) ......bis hin zur Grenze nach Österreich  * lach* ( die ist nur ca 1 km entfernt)

Dieser Zufluss bildet die Grenze zu Österreich
Blick rüber zum Campingplatz - normalerweise ist die Hälfte der Treppe unter Wasser, was 1,5 -2 m höheren Wasserstand bedeuten würde.

Blick auf die Berge von Österreich und Schweiz
Blick hinüber zum Schweizer Ufer