Elkes Posting von gestern hat mich darüber nachdenken lassen, was für Beweggründe ich hatte und habe öffentlich zu posten.
Ja , ich denke auch, dass wir Blogger die Dinos der Socialmedia Plattformen sind …. Wahrscheinlich sterben wir aus, und ja, das finde ich sehr schade, weil mir bloggen eine Menge Freude bereitet.
Man hat darüber nette Bekanntschaften gemacht und es wäre traurig, wenn das irgendwann nicht mehr so möglich wäre.
Über das wie und weshalb ich blogge:
Es ging und geht mir darum, sich mitteilen, zum Austausch über Hobbys usw.
Keiner muss das lesen, aber jeder darf - vielleicht findet man so Gleichgesinnte.
Das war einer der Anfang-Gedanken.
Was mich/uns schon damals sehr störte, war die allgegenwärtige Werbung, zur Finanzierung kostenloser Homepages, die überall drüber geknallt wurde. Gab es damals schon Blogger? Ich weiß es gar nicht-
Deshalb kauften wir die eigene Domain und weil selbst bezahlt, auch werbefrei. (damals noch zu einem Bruchteil dessen was ich heute zahle)
Zusätzlich war ich weiterhin in Hobby-Foren und auf Facebook aktiv.
Meine Älteste richtete mir vor ca 15 Jahren den Blog ein, damit sie nicht an vielen Orten gucken muss, was ich so mache. Das war in der Zeit, als mein Mann kurz vorher verstorben war und die Kinder sich noch dafür interessierten, was Mama so tut und wie es ihr geht.
Jahre später kam dann noch Instagram dazu (zu dem Zeitpunkt war das Bloggen für meine Älteste schon nicht mehr interessant, die jüngere hat nie gebloggt), damit ich weiß was die Kinder so treiben😉
Facebook und Instagram haben sich in letzter Zeit sehr verändert, die Werbung nimmt überhand und erdrückt einen regelrecht. Ganz viel KI zwischen Reels und Fotos.
Reine Fotobeiträge scheinen dort immer uninteressanter für Follower zu werden, es müssen schon Filme = Reels sein. Ich mag dort aber lieber Fotos (von unseren Touren) zeigen! Ich schwimme damit gegen den Strom.
Es geht den Meisten nur noch um den schnellen “gefällt-mit-Klick”, wer hinter dem Account steckt, interessiert nur wenige. Kommentare gibt es da fast nie. Somit findet kaum austaus untereinander Statt
Ganz viele, die ich früher dort “ kennengelernt habe” ,haben diese Plattformen längst wieder verlassen oder sind abgewandert. Ein wirklicher Austausch findet dort längst nicht mehr statt.
Egal wo bzw auf welcher Plattform ich gerade unterwegs bin, tue ich das weiterhin so, wie es mir gefällt, für mich…. und die, die sich die Zeit nehmen mal rein zuschauen und zu lesen.
Ob “gefällt-mit-Klick” oder nicht, geht mir zumindest meist am Popo vorbei.

Liebe Gabi,
AntwortenLöschenich hoffe ja nicht, dass wir Blogger komplett aussterben. Vielleicht kommen irgendwann wieder einige der "Auswanderer" zurück, wenn sie merken, wie wenig echten Austausch es auf den Social Media Plattformen gibt. Man darf ja noch hoffen. Allerdings sieht unsere Generation das alles schon wieder komplett anders als die "Jungen". Für die ist Facebook ja auch schon längst wieder nur noch etwas für Rentner. Durch unseren jüngeren Sohn habe ich erst kürzlich etwas von 'Reddit' gehört. War mir völlig neu. Das ist ebenfalls eine Social Media Plattform, die aber - so habe ich es verstanden - ähnlich wie ein Forum funktioniert. Mehr weiß ich darüber allerdings nicht. Ich habe aber gerade eine Seite gefunden, die Reddit vermutlich ganz gut erklärt. Ich habe sie bisher nur überflogen: https://www.heise-regioconcept.de/online-marketing-glossar/reddit/
Herzliche Grüße – Elke
Ja Elke, vieles liegt wahrscheinlich an der unterschiedlichen Denk- und Lebensweise von jung und alt.
LöschenVon Reddit habe ich noch nie gehört, ich schau mir den Link morgen mal an.
Wobei ich selbst aber auch mehr und mehr feststelle, dass ich gar nicht mehr unbedingt wieder was neues ausprobieren möchte, sonder mir wüsche ,das was man kennt, möge so weiter laufen wie gewohnt.
Gedanklich vergleiche ich das gerade damit, wenn der Supermarkt wieder mal komplett umgeräumt wurde, ich will finden und nicht suchen müssen 😁 ich h,aub ich werde alt
Liebe Gabi, ich bin mir nicht sicher, in welche Richtung sich das alles entwickeln wird. Ich glaube aber auch nicht, dass es in Zukunft nur noch Social Media Plattformen geben wird. Ich denke, dass es auch unter den jungen Leuten welche gibt, die etwas erzählen wollen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße - Jutta
Jutta, ich glaube schon dass auch jüngere sich austauschen möchte, aber sie wechseln dazu öfter mal die angesagten Plattformen, zu denen wir alten nicht mehr so richtig einen Zugang finden, weil wir eben eine andere Denk- und Lebensweise haben.
AntwortenLöschenHallo liebe Gabi,
AntwortenLöschenwir kommen aus einer Generation, wo man Bücher lesen konnte und Hörspielen lauschte, teilweise mehrere Stunden. Unser Sohn, als Lehrer, sagt schon lange, dass die Aufmerksamkeitsspanne der jungen Leute maximal 30 Sekunden beträgt, genau so lang wie ein TikTok- Video. Länger geht nicht, deshalb ist es für die jungen Leute ideal nur den Like-Button zu drücken. Wir sind da noch anders gestrickt ;))
Also weiterhin viel Freude beim Bloggen, denn wir KÖNNEN es.
Liebe Grüße
Arti
Oh je Vera, nur 30 Sekunden Konzentration , das hört sich wirklich wenig an. Kein Wunder, dass so viele nichts mehr auf fie Reihe bekommen .
AntwortenLöschenIch weiß gar nicht mehr den Zusammenhang, im Fernsehen sagt ein junger Mann: arbeiten ist so gar nicht meins. Und ich dachte nur, du willst essen, wohnen, und auch das mit dem du dich beschäftigst, muss bezahlt werden. Wovon? Dafür muss man halt arbeiten.