Einen Versuch ist es wohl wert.
Bei unserem Wohnblog, ums Eck herum ist vor den Häusern ein schmaler Grasstreifen, auf dem viele Hunde ihr Geschäft erledigen .
Leider wird das dann meist "vergessen" weg zu machen.
Kleine und große Tretmienen schmücken das Grün ja nicht wirklich.
Deshalb hängen seit ein paar Tagen neue Schilder an den Hauswänden.

Sinnvoller wären solche Stationen mit Plastikbeuteln und Behältern zum Entsorgen, denn ihr Geschäft erledigen müssen Hunde nun mal. Wer hängt denn solche Schilder auf? Offizielle von der Stadt sind das doch sicher nicht. Du wohnst wohl doch in einer etwas problematischen Gegend, habe ich den Eindruck. Das Gefühl kam bei mir schon einmal auf, nachdem erst euer Roadrunner und dann das Auto beschädigt wurde. Langsam kann ich es verstehen, dass man da lieber ständig unterwegs ist. Ich glaube nicht, dass diese Schilder etwas bewirken werden. Dafür sind sie zu provozierend.
AntwortenLöschenLiebe Grüße – Elke
Die Schilder hat der Vermieter aufgehangen. Der Grünstreifen gehört zum Häuserblock. Die Stadt Solingen kassiert nur die Hundesteuer und das war's dann schon. Die Stadt ist leider ein kompletter Problemfall und zusätzlich pleite . Dabei gibt es auch bei uns schöne Wohngegenden, die kann dich aber ein Normalbürger meist nicht leisten.
LöschenLiebe Gabi, dein Satz mit dem kompletten Problemfall hat mich neugierig gemacht. Solingen hat eine unglaublich ausführliche Wikipedia-Seite, die ich mir mal mehr oder weniger vollständig durchgelesen habe. Insgesamt klingt das alles gar nicht so übel, eigentlich nach einer Stadt, in der es sich durchaus leben lässt. Allerdings steht dort auch, dass Solingen unglaublich hoch verschuldet ist. Das ist natürlich tatsächlich ein Problem für die Stadtverwaltung, mit dem leider inzwischen durch den Strukturwandel viele unserer Großstädte, aber auch die kleineren Gemeinden zu kämpfen haben. Dass da die Hundekostentsorgung nicht die allergrößte Priorität hat, kann ich mir vorstellen. Aber ich denke, es liegt auch an den Menschen selbst. Bei uns gibt es auch viele Hundebesitzer und früher war es ein Horror, unseren langen Fußweg mit der Hecke sauber zu halten. Das hat sich glücklicherweise seit Jahren verändert. Es gibt hier zwar auch weder Stationen mit Beuteln oder Entsorgungsbehältern, aber ich sehe eigentlich nie volle Beutel herumliegen und es gibt auch so gut wie keine Tretminen mehr. Da hat sich in den Köpfen ja doch einiges verändert. Aber - das gilt natürlich keineswegs für ganz Frankfurt. Ich ärgere mich oft genug im Grüngürtel über diese bunten "Überraschungssäckchen", die auch noch bewusst in Zweige gehängt werden. Da guckt niemand, da fehlt die soziale Kontrolle. Und Menschen, die so etwas machen, die lassen sich garantiert auch nicht von Schildern, wie von dem von dir gezeigten abschrecken. Ich denke schon, dass die sich eher noch provoziert fühlen.
LöschenAber ich wünsche euch natürlich, dass es hilft.
Herzliche Grüße – Elke
😉 Natürlich nicht Hundekostentsorgung(!), sondern Hundekot 😂.
LöschenDurch die finanzielle Situation Solingens, wurde sehr viel geschlossen( Schwimmbäder usw), viele Geschäfte/ Gastronomie usw haben aufgegeben, in der Innenstadt ist jede menge Leerstand, ansonsten fast nur Billigläden - alles verkommt. Wird mal was neue eröffnet, ist es meist kurz drauf wieder weg. Eigentlich wird hier nur noch gewohnt und Lebensmittel eingekauft . Dazu ein hoher Anteil an " Gästen" denen es an nichts zu mangeln scheint und die gefühlt immer mehr werden. Clane, die ganze Stadteile beherrschen, wo auch die Polizei nicht mehr viel gegen macht.
LöschenWir wissen ja was in unseren Städten so los ist und Leverkusen steht auch nicht besser als Solingen da.
LöschenBeide Städte haben auch ihre schönen Seiten, klar, und ja die ganze Clankriminalität, die feiern ja schon, wenn Familienmitglieder aus dem Knast entlassen werden.
Ich glaube so einige würden sich auf dem Absatz umdrehen und wieder ganz schnell Richtung Heimat fahren.
Das nenne ich mal eine starke Ansage.
AntwortenLöschenBei uns gibt es überall Bello-Stationen und dennoch gibt es so viele unvernünftige Hundehalter, die ihren Hund einfach überall hinkacken (sorry) lassen.
Dann gibt es welche, die die Hinterlassenschaften zwar in die besagten Beutel befördern, diese aber dann in die Landschaft werfen.
Schulkinder beschwerten sich schon bei unserer Bürgermeisterin, dass ihr Schulweg, insbesondere einer, der über eine Brücke führt, vollgekackt ist.
Kein schönes Thema, aber ansprechen muss man es auch.
Liebe Grüße und hab ein schönes Wochenende, liebe Gabi
Christa
Es ist problematisch wenn die Hundebesitzer nicht mitmachen. Tütchen habe ich immer dabei, es fehlt aber oft schon am Mülleimer um diese zu entsorgen. Keiner trägt die gerne kilometerweit mit sich herum, somit werden sie irgendwo liegen gelassen. Finde ich nicht gut, kann ich aber irgendwie auch nachvollziehen. Die Hundesteuer ist leider nicht zweckgebunden und somit wird das eingenommene Geld lieber anderwärtig zum Stopfen von Finanzlöchern verwendet
LöschenHallo Gabi,
AntwortenLöschenna ja, im Gegensatz zu Elke finde ich das Schild sehr gut und auch nichts provozierend daran. So etwas ähnliches habe ich auch schon entdeckt.
Bei uns in der Nachbarschaft sind auch so einige mit Hund und da wir ja sehr günstig wohnen, sehen wir so einiges. Ein Hundebesitzer ließ seinen Hund vor dem Zaun des Nachbarn sein kleines Geschäft machen, da dachte ich mir auch der könnte den doch wegziehen.
Einmal habe ich einen Mann so richtig die Meinung gesagt, der Hund wollte gerade auf unserem Grundstück Pippi machen lassen und da meinte er, dass wäre doch nur Pippi. Das ganze endete damit, dass ich wohl eine Hundehasserin wäre und ich sollte mich nicht so anstellen.
Viele kommen allerdings auch vorbei und nehmen die Hinterlassenschaften mit.
Es gab allerdings mal jemand der hat den Beutel dann gegenüber ins Gras geschmießen.
L.G.
Hannelore
Das Problem ist oft, wohin mit drm Beutel? Ich nutze, wenn vorhanden, Papierkörbe oder offen zugängliche Mülltonnen. Habe mal mit jemanden der dort wohnte drüber gesprochen, der fand das ok
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