Freitag, 25. Oktober 2019

an der Ahr und weiter nach Luxemburg

18.Oktober
Solingen – Altenahr = 148 km
Ein Beispiel dafür, wie man aus ca 100 km 150 macht.

Gegen 10:30 fuhren wir los, gegen 15:30 waren wir dann endlich da, wo wir hin wollten.
Umweltzone vermeiden, keine Autobahn, dafür Fähren erlaubt. Das waren die Vorgaben für unser Navi.
Wir dachten, da wir über den Rhein mussten, dass wir bestimmt zu Fähre bei Leverkusen müssen. Aber wir fuhren weiter Richtung Köln.
Das Navi hatte im Vorfeld auch nicht geschrieben, dass Umwelt Zonen nicht umfahren werden können, von daher trauten wir der Sache.
Aber eben auch nur bis zu dem Zeitpunkt als wir dann doch von einem Außenbezirk Kölns in die Umweltzone abbiegen sollten.
 Wir sind einfach geradeaus weiter gefahren, in der Hoffnung das Navi rechnet um…… aber nix da…..
Immer wieder sollten wir in die Umweltzone. So beschlossen wir schließlich, zurück nach Leverkusen zu fahren und die Fähre zu nehmen.
Mittlerweile waren es 12:00 als wir den Rhein überquerten. Als nächstes eine Baustelle, wo alle wendeten, weil es nicht weiter ging……
und das alles bei Regen, Starkregen und heftigen Sturmböen ….. dann endlich schienen wir weiter zu kommen.
Kurz vor Altenahr machten wir Mittagspause….. Es war kurz vor 15:00 und wir hatten Kohldampf….. Außerdem musste Dina dringend raus.
Mittlerweile war es trocken und die Sonne lugte zwischen den Wolken hervor. Nun waren es nur noch ein paar km.
…… und schon wieder war eine Baustelle der Grund, dass wir wenden mussten
…… gut das ließ sich dann mit ein paar zusätzlichen km umfahren und so waren wir dann auch bald an dem kleinen Campingplatz angekommen.
Später war ich dann mit Dina noch bei schönsten Sonnenschein ein bisschen spazieren, während Micha sich ausruhte.
Das war aber auch die einzige Möglichkeit bei Sonne spazieren zu gehen, wie sich dann später herausstellte.


19. Oktober
Altenahr – Heidercheid-Fuussekaul (L) = 192 km

Erst mal fuhren wir zurück nach Bad Neuenahr, um einzukaufen. Dann gaben wir als Ziel Waxweiler an.
 Es ging die Berge hoch und runter….. Ganz viel Landschaft….. Leider auch ganz viel Regen….
Es hatte sich mit zunehmender  Uhrzeit immer weiter zugezogen. Aus anfänglichen Schauern wurde leider Dauerregen.
Ca 100 km weiter, in Waxweiler angekommen, mussten wir den Stellplatz suchen.
Aus der andren Richtung kommend sahen wir die Beschilderung direkt, und mir schwante schlimmes.
Denn es zeigte keinen Hinweis zu einem Stellplatz sondern zu einer Ver- und Endsorgungsstation.
Auf den Platz hätten schon 10-20 Wohnmobile gepasst. Aber es gab nur Strom an der Entsorgungssäule.
Der Schotter Platz hatte große Schlaglöcher und war total schlammig.
Das Einzige dort stehende Womo stand quasi in der Ausfahrt, um an den Stromanschluss zu gelangen.
Da der Platz weiter außerhalb lag wie gedacht und uns mit seinen Charme so gar nicht überzeugen konnte,
 und ich wieder mal keinen Handyempfang hatte,
suchten wir im Navi was anderes und zwar noch ca 60 km entfernt in Luxemburg, Micha hatte eh noch Lust weiterzufahren.


Die Zufahrt über Neuenburg war recht abenteuerlich, über eine kleine schmale Straße ging es den Berg hoch zur Burg.
Schon fast oben angekommen, stand dann dort eine Straßensperrung für genau die Richtung in die wir abbiegen sollten…
…. Und es war kein Platz zum wenden dort …..
Warnblinkanlage an und rückwärts die Serpentinen wieder runter fahren…..
Schon fast unten, kapiere ein ankommendes Auto nicht, was wir vorhaben.
Micha stieg aus, um dem Fahrer Bescheid zu geben,
als ein Passant  uns erklärte dass die Straße wieder befahrbar sei, wir dort ohne Schwierigkeiten durchfahren könnten, sie nur noch nicht wieder freigegeben wurde……
Das hätte man besser schon oben gewusst! Also wieder rauf auf den Berg…..
Von da klappte es wieder prima und wir fuhren 30 km rein nach Luxemburg einen schönen Stellplatz an.
Ich hoffe der Regen hört bald mal auf (es nieselt  gerade nur noch) und wir können einen Spaziergang machen.
Weiter wie rund um/über den Stellplatz sind wir wegen des anhaltenden Regens dann doch nicht gekommen.


20. Oktober
Heiderscheid – Solingen = 242 km
Regen und Nebel...... wieder mal werden wir uns in Luxemburg nichts ansehen, sondern Richtung  Heimat  starten.
 
Auch während  der  Heimfahrt hielt  es sich am Regnen gemischt mit Nebel.... je nachdem  wir hoch wir waren bzw wie tief die Wolken hingen.
.... so fuhren wir zurück durch die Eifel  über Belgien nach NRW.
 
Ein richtiges Grenzschild gibt es dort nicht, nur ein Schild mit " Willkommen in NRW ".

Als wir Pause machten, wollte selbst Dina nicht mal eben raus.... viel zu nass, da jagt man doch keinen Hund vor die Tür LL

Wir machten noch einen Zwischenstopp bei Freunden und fuhren dann von Bonn bis Leverkusen  über die Autobahn, um die Umweltzone in Köln  zu vermeiden.

Tour insgesamt: 582 km

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nur noch dieses WE..... dann ist Winterpause....
wir werden die Zeit bis zum 31.10. noch gut zu nutzen wissen..... bis dann ....

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9 Kommentare:

  1. Boa...wenn ich von diesen Widrigkeiten lese; ich glaube da steht man doch öfters davor schlechte Laune zu bekommen, geschweige von dem Fluchen^^ Genau so wenn ich lese wie oft es doch keine Handyverbindung gab. Da zeigt es sich wirklich wieviel in D. noch gemacht werden muss um tatsächlich am Ball zu bleiben. Ebenso mit dem doch teuren Navi was ja doch nicht so klappt wie ihr vorab gedacht habt. Klasse aber dass ihr euch nicht unterkriegen lasst, auch das Wetter betreffend. Da kann ich euch für dieses Wochenende nur doppelt und dreifach die Daumen drücken dass das Wetter auf der letzten Reise in diesem Jahr Petrus euch keinen Strich durch die Rechnung macht.

    Gute Fahrt, passt auf euch auf und kommt gesund und munter wieder.

    Liebe Grüssle

    N☼va


    ...ach, übrigens: der Oldtimer mit Figur im Kreise kann aber auch ganz schön verwirrend sein^^ Schaut dennoch klasse aus.

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  2. Paar kuriose Sachen dabei! Das riesen Eimerchen 😂 die steigende Eisenbahn und der Fahrer auf dem Kreisel zum Beispiel.
    Deine Püppi ist ja wieder voll niedlich eingekleidet, und das Käferchen durfte auch mit, klar! ;-)
    Eine gute Zeit Euch!
    Viele Liebgrüße,
    Tiger
    🐯

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  3. Da wünsche ich euch, dass das kommende Wochenende besseres Wetter und weniger Baustellen bereit hält. Die alte Bergwerksbahnvom Kreisel kenne ich sehr gut :)))

    Sei lieb gegrüßt von
    Arti

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  4. Ach du lieber Himmel, ihr erlebt schon was, liebe Gabi! Was euer Navi betrifft, ich glaube, ich hätte es schon irgendwann aus dem Fenster geschmissen ;-)) Ich drück euch die Daumen, dass ihr beim nächsten Mal besseres Wetter habt. Abenteuerlich sind solche WoMo-Fahrten auf jeden Fall. Ich hab schon meinen Bruder gefragt ob wir uns seines mal für einen kurzen Probetrip ausleihen dürfen und er hat ja gesagt. Wird wohl nächstes Jahr getestet...
    Alles Liebe, herzhafte Dinakrauler und ein schönes Wochenende,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/10/herbstliches-mini-bloggertreffen-in.htm

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  5. Wenn ich deinen heutigen, reichhaltigen Bericht so lese - kommt mir spontan der Begriff ABENTEUER in den Sinn.
    Liebe Wochenend Grüsse von Ayka

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  6. Langsam aber sicher, liebe Gabi, würde mir die Lust vergehen, wenn ich alles überlege, was mit Eurer Fahrt so passiert.
    Navi "absolut zickig" *gg* Baustellen, Wetter usw. da könnte man wirklich mieselsüchtig werden. Hoffentlich habt Ihr
    an diesem Wochenende endlich das Wo-Mo-Fahrer-Glück mit Sonnenschein, Farbenpracht und 0 Baustellen.
    Ich wünsche Euch gute Fahrt, gesundes Heimkommen und liebe Grüße schicke ich auch dazu
    Elisabetta

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  7. Ich finde es toll, wie ihr die Touren mit eurem Roadrunner geniesst. Und das Feine daran, Dina ist bei euren Entdeckungsreisen immer dabei.
    Herzlich, do

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  8. Liebe Gabi,
    das klingt ja alles sehr abenteuerlich. Da muss man echt Nerven haben. Und dann auch noch Regenwetter und neblig. Hoffentlich hattet ihr dieses Wochenende mehr Glück. Das wäre doch dann eine schöne Abschlussfahrt.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  9. Dass Ihr sogar bei Regenwetter unterwegs seid... Für mich ist das nichts, wenn man nicht draußen 'wohnen' kann, da wird es mir einfach zu eng.
    Grüßle Bellana

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